Konsultation 2012

Konsultation NEP 2012

Im Zeitraum vom 30.05. bis 10.07.2012 hatte die Öffentlichkeit Gelegenheit im Rahmen einer Konsultation zum Netzentwicklungsplan Strom 2012 Stellung zu beziehen. Die Übertragungsnetzbetreiber bedanken sich für die zahlreichen Beiträge, die eingegangen sind. In einem mehrwöchigen Prozess wurden alle einge-
brachten Stellungnahmen inhaltlich geprüft. Auf dieser Basis haben die Übertragungsnetzbetreiber den ersten Entwurf des NEP 2012 überarbeitet und den zweiten Entwurf am 15. August 2012 veröffentlicht. In einer zusammenfassenden Erklärung wird dargelegt, in welcher Form die Stellungnahmen in den Netzentwicklungsplan Strom eingeflossen sind.

Konsultationsbeiträge

30.05.2012 - 20:48    |   Volker Q. (HTW Berlin)
Allgemeine Anmerkung
Die Szenarien basieren auf der BMU Leitstudie. Diese unterschätzt seit Jahren systematisch den Ausbau der Photovoltaik. Bereits im Jahr 2012 wird die installierte Photovoltaikleistung 30 GW überschreiten. Im Jahr 2022 könnte die Photovoltaikleistung je nach weiterem Ausbau zwischen 60 und 90 GW liegen. Auch bei Kürzungen der EEG-Vergütung wird die Photovoltaik nach Untersuchungen der HTW Berlin vor 2020 im Eigenverbrauchsbereich vollkommen konkurrenzfähig werden. ... Mehr lesen
31.05.2012 - 15:04    |   Benjamin S.
Allgemeine Anmerkung
Die Netzbetreiber sollten die Potenz von Solarstrom im Süden nicht verkennen und genau überlegen, ob soviel Übertragungskapazität Richtung Süden notwendig sein wird. Ich verweise damit auf folgenden Blogeintrag zur genaueren Betrachtung: http://www.energynet.de/2012/05/30/netzstabilisierende-solarkraftwerke-konnen-tausende-kilometer-netzausbau-einsparen/.
01.06.2012 - 08:54    |   Martin H.
Seitenbezug: 8
"Diese Aufgabe ist sehr dringlich, denn erst wenn die „Stromautobahnen“ fertiggestellt sind, können auf ihnen auch die großen Mengen Strom von Norden nach Süden transportiert werden, deren Erzeugung einerseits im Moment in Planung und andererseits auch schon Realität ist." ... Mehr lesen
01.06.2012 - 08:54    |   Martin H.
Seitenbezug: 11
"Die Übertragungsnetzbetreiber haben keinen Einfluss auf Anzahl oder Standorte von Energieerzeugern, -speichern oder -verbrauchern. Sie sind unabhängig von Erzeugung und Vertrieb und stellen neutral und diskriminierungsfrei das Übertragungsnetz als Plattform für den Energiemarkt zur Verfügung." Dem ist definitiv NICHT so, denn die Nord/Süd Stromtrasse verfolgt einzig und allein den Interessen der größten Energieerzeuger für ihre Großkraftwerke (off-shore Windparks)!
03.06.2012 - 12:30    |   Bruno H.
Seitenbezug: 1
Gemäß DENA werden 2020 nur ca.60 TWh Offshore ins Netz einge- speist. Das sind nur ca. 10% des Jahresbedarfs und zu wenig für die hohen Investitionen. Sofort müssen Kraftwerke für ca.10 GW Spitzen-und Regellast ge baut werden, z.B. Umbau von stillen AKW ( Umbau der Dampferzeu- gung.
06.06.2012 - 17:21    |   Peter S.
Allgemeine Anmerkung
Der Ausbau- bzw. Erneuerungsbedarf der Übertragungsnetze ist von vielen Faktoren abhängig. Mit entscheidend sind die Standorte zukünftiger Stromerzeuger. Neben dem vermehrten Zubau von PV-, Biomasse- und Windkraftanlagen in Süddeutschland ist auch der zukünftige Bau von konventionellen Erzeugungsanlagen (KWK, Kondensationskraftwerke) in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und auch Hessen bei der Netzplanung zu berücksichtigen. Ohne eine enge Abstimmung zwischen ÜNB und den o. g. ... Mehr lesen
07.06.2012 - 18:33    |   Hans-Peter T.
Allgemeine Anmerkung
An die Autoren des Netzentwicklungsplans 2012 Sehr geehrte Damen und Herren, im Anhang finden Sie meine Anmerkungen zu einigen Punkten des NEP 2012. Mit freundlichen Grüßen, Hans-Peter T.
07.06.2012 - 23:22    |   Martin G.
Allgemeine Anmerkung
16.06.2012 - 15:54    |   Hans-Peter H.
Allgemeine Anmerkung
Sehr geehrte Damen und Herren, da ich bereits Ihre Voraussetzungen bzw. die von Ihnen angenommenen Grundlagen dieses, Ihres Planes in Zweifel ziehe, gebe ich lediglich eine allgemeine Stellungnahme ab. Ihr Plan basiert auf der Annahme, daß Großtechnologien sowie zentrale Energieversorgung weiterhin sinnvoll sein soll und auf die Versorgung mit erneuerbaren Energien übertragbar wäre. Dies halte ich nicht für sinnvoll und eine äußerst fragwürdige Grundlage. ... Mehr lesen
19.06.2012 - 14:48    |   Hannes K.
Allgemeine Anmerkung
Der Netzentwicklungsplan ist darauf ausgerichtet, zu viele fossile, vor allem Kohlekraftwerke einzubinden, die eigentlich nicht gebraucht werden. Der Neubaubedarf bei den Leitungen sollte daher reduziert werden.

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