Infos zur Konsultation

Beteiligung an der Planung der Übertragungsnetze

Die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) stellen der Öffentlichkeit mit dem ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans (NEP) gewählte Verfahren, Methoden und die genutzten Daten zur Verfügung. Ein wesentlicher Teil des Entwurfs sind zudem die abgeleiteten Maßnahmen für den bedarfsgerechten Ausbau der Stromnetze onshore und offshore. Die Netzentwicklungspläne werden alle zwei Jahre von den vier ÜNB erstellt und der Bundesnetzagentur (BNetzA) als zuständiger Regulierungsbehörde vorgelegt.

Der NEP beschreibt keine konkreten Trassenverläufe von Übertragungsleitungen, sondern dokumentiert den notwendigen Übertragungsbedarf zwischen Netzknoten. Das heißt, es werden lediglich Anfangs- und Endpunkte von zukünftigen Leitungsverbindungen definiert sowie konkrete Empfehlungen für den Aus- und Neubau der Übertragungsnetze gegeben.

So geht’s: Die Konsultation zum ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans

Gemeinsam mit der Veröffentlichung des ersten Entwurfs startet die Konsultationsphase. Alle Interessensträger haben die Gelegenheit zur Äußerung. Die Stellungnahmen können während der Konsultationsphase auf dieser Webseite, per E-Mail oder postalisch eingereicht werden. Parallel beginnt die Bundesnetzagentur mit der Prüfung des ersten Entwurfs des NEP.

Die eingegangenen Stellungnahmen werden im nächsten Schritt von den vier ÜNB kategorisiert und geprüft. Zudem werden alle per E-Mail eingesandten oder über die Konsultationsmaske übermittelten sachlichen Stellungnahmen, für die eine Einverständniserklärung zur Veröffentlichung vorliegt, sukzessive online auf dieser Webseite veröffentlicht.

Unser Film gibt einen Überblick über den Ablauf des Konsultationsverfahrens. Es wird erklärt, welche inhaltlichen Anmerkungen in der jeweiligen Planungsphase – vom Szenariorahmen über den Netzentwicklungsplan bis hin zum konkreten Projekt – angebracht werden können.

So geht’s weiter: Die Überarbeitung des NEP

Auf Basis der eingegangenen Stellungnahmen wird der erste Entwurf überprüft und überarbeitet. Unter Berücksichtigung der Konsultationsergebnisse wird zudem eine zusammenfassende Erklärung in den Bericht integriert. Anschließend wird der überarbeitete Netzentwicklungsplan als zweiter Entwurf an die BNetzA übergeben und auf dieser Webseite veröffentlicht.

Von 2013 bis 2017 war ein Offshore-Netzentwicklungsplan (O-NEP) zur Energiegewinnung auf dem Meer zu erstellen. Der O-NEP 2030 (2017) war der letzte zu erstellende O-NEP. Seine Bestandteile werden zukünftig im NEP und im Flächenentwicklungsplan (FEP) des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie fortgeführt.