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RGI veröffentlicht Meta-Studie des Öko-Instituts zum Netzausbau

14. März 2018

Die Renewables Grid Initiative hat im März eine Meta-Studie des Öko-Instituts veröffentlicht, die aktuelle Studien zu dezentralen Stromsystemen und Netzausbau vergleicht. In der Renewables Grid Initiative sind neben Entwicklungs- und Umweltschutzorganisationen wie Germanwatch oder BirdLife auch die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion und TenneT Mitglied.

Unter dem Titel „Dezentralität, Regionalisierung und Stromnetze – Studie über Annahmen, Narrative und Erkenntnisse“ kommt die Meta-Studie zu dem Ergebnis, dass auch eine dezentrale Stromerzeugung auf Grundlage erneuerbarer Energien nicht ohne Netzausbau auskommt. Die Verbrauchszentren können demnach nur durch nahegelegene Wind- und Photovoltaikanlagen nicht ausreichend mit Strom versorgt werden. Um eine jederzeit sichere Stromversorgung der Verbrauchszentren aus erneuerbaren Quellen gewährleisten zu können und die Energiewende erfolgreich umzusetzen, sei der geplante Ausbau des Stromnetzes bis 2030 auch dann notwendig, wenn alle Speicher und Flexibilitätsoptionen genutzt werden.

Weitere Informationen zur Meta-Studie des Öko-Instituts finden Sie auf der Website der Renewables Grid Initiative. Die Meta-Studie zum Download finden Sie hier.