| BI Brand | NEP
BI Brand e.V.
Johanna Kropp 1. Vorsitzende
Haingrüner Straße 15
95615 Marktredwitz Brand
Bundesnetzagentur
Stichwort: Konsultation NEP Strom
Netzentwicklungsplans 2037/2045, Version 2025
Marktredwitz, den 12.01.2026
Konsultation zum ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans 2037/2045,
Version 2025
Sehr geehrte Damen und Herren
die BI Brand e.V. verweist auf die vorhergehenden Konsultationen vom 25.02.2021, 15.10.2021, 13.04.2023 und 16.11.2023. Dort weisen wir immer wieder auf das Thema DEZENTRALITÄT und Verzicht auf internationalen Stromhandel hin. Dies sehen wir bei allen Planungen immer noch nicht genügend berücksichtigt.
Es scheint als würden Konsultationen nur der Form halber vom Bürger eingereicht werden können, um seine Meinung zu diesem Thema einzubringen. Das ganze Verfahren gehört auf den Prüfstand. Unabhängige Fachleute und Gremien müssen den Bedarf des Stromnetzausbaues erarbeiten. Nicht diejenigen dürfen den Ausbau planen, die am Netzausbau profitieren. Ziel und Zweck der geplanten Trassen wäre „Versorgungssicherheit“ wie von Politik, Bundesnetzagentur und den 4 großen Netzbetreibern gebetsmühlenartig genannt können aus unserer Sicht nicht nachvollzogen werden. Sie dienen doch eher dem Profit. Die seitens der Bundesnetzagentur zugesicherte Eigenkapitalrendite für den Leitungsneubau im Gegensatz zur Optimierung bestehender Anlagen (nach dem NOVA-Prinzip zu bevorzugen) und die dezentrale Versorgung übersteigt die am Markt üblich zu erzielende Rendite um ein Vielfaches. Dies lässt berechtigte Zweifel an der Neutralität der BNetzA entstehen.
Eine transparente und überprüfbare Kosten-Nutzen-Analyse für das Vorhaben fehlt. Die vollständige Umlage der Investitions- und Folgekosten über Netzentgelte wirft Fragen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit auf. Der Bundeshaushalt versucht es jetzt och auszugleichen. Aufgrund der finanziellen angespannten Lage wird dies sicher nicht auf lange Zeit möglich sein.
Das deutsche Höchstspannungsnetz der Zukunft muss sicher vor Terroranschlägen und Sabotage sein. Dies wird im Netzentwicklungsplan bei den Planungen sträflich ausgeblendet. Sicherheit, Finanzierbarkeit und das Erreichen der Klimaschutzziele für die nächsten Jahre kann nur durch ein Umdenken mit der Priorität auf die dezentrale Versorgung gerecht werden. So würde der Grundversorgungsauftrag der Bundesregierung auch mit einem wesentlich geringeren Netzausbau funktionieren.
Beim Suedostlink (Projekte 5 und 5a) handelt es sich um eine Stromautobahn zur Förderung des europäischen Stromhandels auf Kosten aller deutschen Stromkunden. Wir als Anwohner sehen schon jetzt die verheerenden Schäden und Eingriffe seit Baubeginn. Obwohl die Stadt Marktredwitz Klage im Abschnitt C2 erhoben hat wurde bereits im sensiblen Gebiet Wald im großen Ausmaß gerodet.
Die Problematik von Sabotage und Cyberangriffen auf die Infrastruktur von großen Stromleitungen rückt durch den Ukrainekrieg und den Stromausfall in Berlin derzeit in den Fokus aller deutschen Bürger. Wir weisen abermals auf die technischen Fortschritte hin. Man plant immer noch an einem
überalterten zentralen Versorgungssystem. Der zelluläre Ansatz wird nicht verfolgt. Modellprojekte wie z.B. der „Wunsiedler Weg“ werden ignoriert, bzw. nicht mit genügend Interesse verfolgt. Der „Wunsiedler Weg“ beweist, dass ein virtuelles Kraftwerk in Zusammenwirken mit Bayerns größtem Elektrolyseur die Versorgung einer ganzen bayerischen Region leisten kann. Dieses Beispiel kann man auf ganz Deutschland übertragen. Dies wäre eine umweltfreundlichere, sicherere (Cyberangriffe/ Abhängigkeit von anderen Ländern) und auf Dauer gesehen kostengünstigere Versorgung. Gleichzeitig würde man Umwelt und Natur verschonen.
Einer Veröffentlichung unserer Stellungnahme stimmen wir zu.
Mit freundlichen Grüßen
gez. BI Brand e.V.
Johanna Kropp, 1. Vorsitzende
gez. Irene Fickentscher, 2. Vorsitzende
Johanna Kropp 1. Vorsitzende
Haingrüner Straße 15
95615 Marktredwitz Brand
Bundesnetzagentur
Stichwort: Konsultation NEP Strom
Netzentwicklungsplans 2037/2045, Version 2025
Marktredwitz, den 12.01.2026
Konsultation zum ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans 2037/2045,
Version 2025
Sehr geehrte Damen und Herren
die BI Brand e.V. verweist auf die vorhergehenden Konsultationen vom 25.02.2021, 15.10.2021, 13.04.2023 und 16.11.2023. Dort weisen wir immer wieder auf das Thema DEZENTRALITÄT und Verzicht auf internationalen Stromhandel hin. Dies sehen wir bei allen Planungen immer noch nicht genügend berücksichtigt.
Es scheint als würden Konsultationen nur der Form halber vom Bürger eingereicht werden können, um seine Meinung zu diesem Thema einzubringen. Das ganze Verfahren gehört auf den Prüfstand. Unabhängige Fachleute und Gremien müssen den Bedarf des Stromnetzausbaues erarbeiten. Nicht diejenigen dürfen den Ausbau planen, die am Netzausbau profitieren. Ziel und Zweck der geplanten Trassen wäre „Versorgungssicherheit“ wie von Politik, Bundesnetzagentur und den 4 großen Netzbetreibern gebetsmühlenartig genannt können aus unserer Sicht nicht nachvollzogen werden. Sie dienen doch eher dem Profit. Die seitens der Bundesnetzagentur zugesicherte Eigenkapitalrendite für den Leitungsneubau im Gegensatz zur Optimierung bestehender Anlagen (nach dem NOVA-Prinzip zu bevorzugen) und die dezentrale Versorgung übersteigt die am Markt üblich zu erzielende Rendite um ein Vielfaches. Dies lässt berechtigte Zweifel an der Neutralität der BNetzA entstehen.
Eine transparente und überprüfbare Kosten-Nutzen-Analyse für das Vorhaben fehlt. Die vollständige Umlage der Investitions- und Folgekosten über Netzentgelte wirft Fragen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit auf. Der Bundeshaushalt versucht es jetzt och auszugleichen. Aufgrund der finanziellen angespannten Lage wird dies sicher nicht auf lange Zeit möglich sein.
Das deutsche Höchstspannungsnetz der Zukunft muss sicher vor Terroranschlägen und Sabotage sein. Dies wird im Netzentwicklungsplan bei den Planungen sträflich ausgeblendet. Sicherheit, Finanzierbarkeit und das Erreichen der Klimaschutzziele für die nächsten Jahre kann nur durch ein Umdenken mit der Priorität auf die dezentrale Versorgung gerecht werden. So würde der Grundversorgungsauftrag der Bundesregierung auch mit einem wesentlich geringeren Netzausbau funktionieren.
Beim Suedostlink (Projekte 5 und 5a) handelt es sich um eine Stromautobahn zur Förderung des europäischen Stromhandels auf Kosten aller deutschen Stromkunden. Wir als Anwohner sehen schon jetzt die verheerenden Schäden und Eingriffe seit Baubeginn. Obwohl die Stadt Marktredwitz Klage im Abschnitt C2 erhoben hat wurde bereits im sensiblen Gebiet Wald im großen Ausmaß gerodet.
Die Problematik von Sabotage und Cyberangriffen auf die Infrastruktur von großen Stromleitungen rückt durch den Ukrainekrieg und den Stromausfall in Berlin derzeit in den Fokus aller deutschen Bürger. Wir weisen abermals auf die technischen Fortschritte hin. Man plant immer noch an einem
überalterten zentralen Versorgungssystem. Der zelluläre Ansatz wird nicht verfolgt. Modellprojekte wie z.B. der „Wunsiedler Weg“ werden ignoriert, bzw. nicht mit genügend Interesse verfolgt. Der „Wunsiedler Weg“ beweist, dass ein virtuelles Kraftwerk in Zusammenwirken mit Bayerns größtem Elektrolyseur die Versorgung einer ganzen bayerischen Region leisten kann. Dieses Beispiel kann man auf ganz Deutschland übertragen. Dies wäre eine umweltfreundlichere, sicherere (Cyberangriffe/ Abhängigkeit von anderen Ländern) und auf Dauer gesehen kostengünstigere Versorgung. Gleichzeitig würde man Umwelt und Natur verschonen.
Einer Veröffentlichung unserer Stellungnahme stimmen wir zu.
Mit freundlichen Grüßen
gez. BI Brand e.V.
Johanna Kropp, 1. Vorsitzende
gez. Irene Fickentscher, 2. Vorsitzende