| Andreas N. | NEP

Hiermit nehme ich Stellung zum geplanten Bau eines Umspannwerks im Rahmen des NEP 2037/2045 (2025) in direkter Nähe zu den Ortschaften Pondorf/Niederachdorf/Pillnach/Hof
Aus meiner Sicht, als direkt betroffener Anwohner, bestehen erhebliche Bedenken hinsichtlich möglicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen sowie des zu erwartenden Wertverlustes der angrenzenden Immobilien. Darüber hinaus ist mit einer deutlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität.
1. Gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht auszuschließen
Umspannwerke erzeugen elektromagnetische Felder, deren langfristige Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit wissenschaftlich nicht abschließend geklärt sind. Auch bei Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte können mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen bei dauerhafter Exposition nicht vollständig ausgeschlossen werden. Für die unmittelbar betroffenen Anwohner stellt dies eine zusätzliche Belastung dar.
2. Erheblich zu Erwartende Schäden durch Schadnager und Steinmarder
Die angrenzenden Flächen Nähe unserer Siedlungen sind aktuell gut bearbeitet durch die schwere Bodenbearbeitung der aktiven Landwirtschaft. Sollten die Fläche nun eingezäunt und nicht mehr aktiv in landwirtschaftlicher Bearbeitung sein, so weiß man aus Erfahrung, werden sich Schadnager und deren Fressfeinde in unserer Umgebung und unseren Siedlungen stark ausbreiten. Nach den neuen Bestimmungen dürfen diese ohne weitere Schulungen, auch von Landwirten mit Pflanzenschutz-Sachkunde, nicht mehr so einfach bekämpft werden.
3. Erheblicher Wertverlust der Immobilien
In direktem Blick von unseren Häusern aus, hätten wir dann anstelle der unverbaubaren (versicherte uns das Ladratsamt vor dem Kauf unserer Grundstücke) und Erholung bringenden Aussicht Waldlandschaft und Himmel, möglicherweise Stromtrassen, Umspanntrafos oder deren Schallkabinen.
4. Zu erwartende Oberlandleitungen und weitern Stromtrassen
Aufgrund einiger Ereignisse der Vergangenheit, bin ich mir sicher, dass das aktuelle Niederspannungsnetz an der Grenze des möglichen oder bereits darüber belastet ist.
Deshalb gehe ich davon aus, dass der Ausbau durch weitere Trafos für die Niederspannung nicht lange auf sich warten lassen würde. Aus diesem Grund, meiner Meinung nach, auch das wesentlich größere Grundstück als heute benötigt.
Diese werden dann in alle Himmelsrichtungen Leitungen benötigen zur Versorgung der PV Flächen und Windkraftanlagen.
In der Vergangenheit konnte wahrscheinlich eine derartige Leitung über ein Grundstück mit Wohnhaus und freien Wohnbebauungsflächen nur deshalb verhindert werden, weil er als ortsansässiger Firmeneigener zufällig die Vermessungsarbeiten nahe seinem Grundstück bemerkt hatte.
Fazit
Aufgrund der negativen Auswirkungen lehne ich den geplanten Standort des Umspannwerks in unmittelbarer Nähe zur Ortschaft entschieden ab. Es wird dringend gefordert, alternative Standorte mit ausreichendem Abstand zu Wohngebieten zu prüfen und die berechtigten Interessen der Anwohner angemessen zu berücksichtigen.
Durch die Kumulation mehrerer Wind - und PV - Energieanlagen und nun zusätzlich ein Umspannwerk – ist mit einem erheblichen Wertverlust der betroffenen Immobilien zu rechnen. Die Attraktivität des Wohnstandortes wird weiter gemindert, was sich unmittelbar negativ auf die Vermögenswerte und Gesundheit der Eigentümer auswirkt.
Der Schutz der Wohnbevölkerung sollte bei der Planung eine zentrale Rolle spielen.
MFG
Andreas N.

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