P532
Netzverstärkungen zur Erhöhung der Kurzschlussfestigkeit in der Regelzone 50Hertz
Basisdaten
Projektbeschreibung
Das netztechnische Ziel des Projektes ist die Erhöhung der Kurzschlussstromfestigkeit von 380-kV-Anlagen in der Regelzone 50Hertz, damit diese die künftigen netztechnischen Anforderungen bedarfsgerecht erfüllen können. In diesem Zusammenhang weisen die folgenden Anlagen keine ausreichende Kurzschlussfestigkeit auf, sodass eine Verstärkung (Ersatzneubau) erforderlich wird.
- M135SA: 380-kV-Anlage UW Brunsbüttel
- M396SA: 380-kV-Anlage UW Preilack
- M532SA_a: 380-kV-Anlage UW Ragow
- M532SA_b: 380-kV-Anlage UW Hamburg/Nord
- M532SA_c: 380-kV-Anlage UW Wolmirstedt
- M532SA_d: 380-kV-Anlage UW Pulgar
- M532SA_e: 380-kV-Anlage UW Remptendorf
Maßnahmen des geplanten Projektes
Begründung des geplanten Projekts
Charakteristika des betroffenen Netzbereichs
Durch die Umsetzung der Netzausbau- und Netzverstärkungsmaßnahmen steigt der zu erwartende Kurzschlussstrom in der 50Hertz-Regelzone stetig an und wird zukünftig, ohne die aufgezeigten Maßnahmen, die derzeit maximal zulässige Kurzschlussstromfestigkeit der Anlagen übersteigen. Hinzu kommt die steigende Einspeiseleistung aus erneuerbaren Energien in der 50Hertz-Regelzone.
Netzplanerische Begründung
Die Maßnahmen sind erforderlich, um die zukünftig zu erwartende Höhe der Kurzschlussströme sicher beherrschen zu können. Bei der Maßnahme handelt es sich um horizontale Netzverstärkungen, die den sicheren Betrieb der Anlagen gewährleistet und damit die Netzsicherheit insgesamt erhöht.
Bisherige Bestätigung des Projekts
Das Projekt wurde im NEP 2037/2045 (2025) erstmalig identifiziert.
Einordnung in den Netzentwicklungsplan
Das vorgestellte Projekt hat sich im Rahmen des vorliegenden Netzentwicklungsplans als erforderlich für den sicheren Betrieb eines bedarfsgerechten Übertragungsnetzes gezeigt. Der mehrstufige Prozess zur Ermittlung der Netzmaßnahmen, die das Übertragungsnetz optimieren, verstärken oder auch erweitern, ist im Kapitel Einführung im Überblick dargestellt. Im Kapitel Szenariorahmen werden die Ausgangsdaten des Prozesses erläutert, im folgenden Kapitel die Ergebnisse und Methoden der Marktsimulation. Darauffolgend werden berücksichtigte Technologie und Innovationen dargelegt. Die Kapitel Onshore-Netz und Offshore-Netz leiten die erforderlichen Maßnahmen zur bedarfsgerechten Optimierung, Verstärkung und zum Ausbau des kombinierte On- und Offshorenetzes her.
Projektkarte nach Region