P717
Hybrider Interkonnektor Deutschland - Niederlande Neu
Basisdaten
Weitere Informationen
Projektbeschreibung
Das Projekt wird im Netzentwicklungsplan 2025 auf Basis des TYNDP 2024 aufgenommen und beschreibt eine neue Verbindung zwischen den Niederlanden und Deutschland durch den Bau einer hybriden HGÜ-Verbindung. Geplant ist eine 525-kV-HGÜ-Verbindung mit einer Leistung von 2.000 MW, die über ein seeseitiges HGÜ-Kabel zwei Offshore-Netzanschlusssysteme in den jeweiligen AWZ verbindet. Das Projekt wurde in einer gemeinsamen Voruntersuchung zwischen dem niederländischen ÜNB TenneT TSO B.V. und dem deutschen ÜNB TenneT TSO GmbH konzeptionell geprüft. Aufgrund beidseitiger Unsicherheiten bezüglich der Flächenfestlegung der dazugehörigen Offshore-Windparks wird die Entwicklung des hybriden Interkonnektors vorerst nicht weiter detailliert.
Zur Realisierung ist folgende Maßnahme zur Anbindung an das deutsche Marktgebiet notwendig:
- M1220: Offshore-Vernetzung zwischen den Niederlanden und Deutschland
Maßnahmen des geplanten Projektes
Begründung des geplanten Projekts
Hintergrund des geplanten Projekts
Die neue Verbindungsleitung soll die Energieinfrastruktur und die Dekarbonisierung in Europa verbessern, indem sie die bestehende Verbindung der beiden Länder Niederlande und Deutschland erweitert und die unterschiedlichen Windgebiete der jeweiligen AWZ beidseitig nutzbar macht. Neben der erweiterten Marktverbindung wird damit die kostenoptimale Verteilung erneuerbarer Energien sowie ein Beitrag für die Versorgungssicherheit in Europa angestrebt.
Bisherige Bestätigung des Projekts
Das Projekt P717 wird im NEP 2037/2045 (2025) erstmals ausgewiesen.
Projektkarte nach Region