28.02.17 - 23:15|Stadtrat Weida, Fraktion SPD//GRÜNE//ProKommune|NEP
Zusammenfassung:
Das Projekt DC5 Wolmirstedt – Isar für 2 GW soll mit heutiger erprobter Technologie ca. 5 Milliarden Euro kosten. Das ist weder wirtschafts- noch sozialverträglich. Mit der von Infranetz AG für SüdLink vorgeschlagenen, aber noch nicht erprobten Technologie, kann für dieses Geld zu einem späteren Zeitpunkt (nach 2035) ein transeuropäisches 2 x 2 GW DC Kabel von Güstrow (mit Anbindung an die Hansa-PowerBridge und ggf. an das DC-Offshorekabel Ost-2-4) nach Braunau St. Peter errichtet werden. Der Bedarf entsteht aber erst, wenn die vier nach 1990 neu errichteten Braunkohlenblöcke in der Lausitz vom Netz gehen. Das AC-Netz hat noch genügend Ausbaureserven, die auch im Zusammenhang mit dem Kohleausstieg für die Modellregion WindNODE zu nutzen sind. Insbesondere ist ein Netzumbau mit den Maßnahmen Streumen – Eula – Weida – Herlasgrün – Mechlenreuth und Lauchstädt – Pulgar / Eula – Röhrsdorf sowie Jessen – Taucha – Pulgar – Großschwabhausen erforderlich. Dadurch können die in Bayern maximal erforderlichen 16 GW über Thüringen n-1-sicher aus dem Netzgebiet von 50Hertz zugeführt werden.