02.05.2014 - 09:45 | Karl-K. C. | NEP

Betreff: Konsultation NEP 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf die im ersten Entwurf des NEP 2014 neu vorgeschlagene Methodik zur Bewertung von Netzentwicklungsmaßnahmen.

Hierbei wird ein iteratives Verfahren beschrieben, bei dem jede Maßnahme bezüglich ihrer Auswirkung auf die notwendige Redispatch-Energie untersucht und anschließend priorisiert wird. Dieses Vorgehen sehe ich insoweit kritisch, als dass dadurch nach meinem Verständnis nur jede Maßnahme individuell priorisiert wird. D.h. wie wird bei diesem Vorgehen gewährleistet, dass die mit dem beschriebenen Verfahren ermittelte wirksamste Maßnahme zusammen mit der zweitwirksamsten Maßnahme auch tatsächlich die meiste Redispatchmenge einsparen? Oder kann es andere Kombinationen aus Netzentwicklungsmaßnahmen geben, die zusammen betrachtet "wirksamer" sind?

Wäre es also nicht sinnvoll Kombinationen aus mehreren Netzentwicklungsmaßnahmen gebündelt auf die eingesparte Redispatchmenge zu untersuchen, um die individuelle Priorisierung zumindest zu bestätigen?

Ferner würde mich interessieren, ob oder in welchem Umfang der Aufwand für Umsetzung bestimmter Netzentwicklungsmaßnahmen (z.B. bzgl. der Kosten), unabhängig vom NOVA-Prinzip, bei der Bewertung ihrer Effektivität eine Rolle spielt.

Der Veröffentlichung meiner Stellungnahme als Privatperson stimme ich zu.

Vielen Dank.

Freundliche Grüße,
Karl-K. C.



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