| Landkreis Wittmund | NEP
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu der Planung nimmt der Landkreis Wittmund wie folgt Stellung:
Das Szenario B 2045 sieht einen neuen Netzverknüpfungspunkt bzw. einen Multiterminal-Hub mit dem Suchraum Esens vor. In diesem Zusammenhang steht der Neubau von zwei 380-kV-AC-Leitungen (Freileitung) vom Suchraum Esens nach Inhausen (WHV) sowie zum Suchraum Emden/West (Rysum).
Gegenüber diesen Maßnahmen werden seitens des Landkreises Wittmund erhebliche Bedenken geäußert.
Der Multiterminalhub würde in einem touristisch sowie naturschutzfachlich stark geprägten Raum entstehen. Hier sind vor allem aus touristischer Perspektive die Ortschaft Neuharlingersiel und Umgebung sowie das EU Vogelschutzgebiet V63 „Ostfriesische Seemarsch zwischen Norden und Esens“ zu nennen. Insbesondere in einem solchen Raum ist die Partizipation der Gemeinde, in Form einer gewerblichen/industriellen Entwicklung um den Multiterminal-Hub, nahezu ausgeschlossen.
Auch die Genehmigungsfähigkeit der zwei 380-kV Leitungen muss stark in Frage gestellt werden, weil hierdurch gleich mehrere EU Vogelschutzgebiete betroffen wären. Hierzu wird u.a. auf das gescheiterte Projekt Emden-Halbemond verwiesen.
Seitens des Landkreises wird die Forderung geäußert, dass dem potentiellen Standort eines MultiterminalHubs und die damit einhergehenden 380-kV-Leitungen einem anderen Suchraum zugewiesen werden. Hierfür wird der Suchraum Etzel (Gemeinde Friedeburg) nahe der Kavernen vorgeschlagen. In diesem Raum gibt es bereits eine gewerbliche Vorprägung und Planungen weitere gewerbliche sowie industrielle Flächen zu entwickeln.
Pettig
zu der Planung nimmt der Landkreis Wittmund wie folgt Stellung:
Das Szenario B 2045 sieht einen neuen Netzverknüpfungspunkt bzw. einen Multiterminal-Hub mit dem Suchraum Esens vor. In diesem Zusammenhang steht der Neubau von zwei 380-kV-AC-Leitungen (Freileitung) vom Suchraum Esens nach Inhausen (WHV) sowie zum Suchraum Emden/West (Rysum).
Gegenüber diesen Maßnahmen werden seitens des Landkreises Wittmund erhebliche Bedenken geäußert.
Der Multiterminalhub würde in einem touristisch sowie naturschutzfachlich stark geprägten Raum entstehen. Hier sind vor allem aus touristischer Perspektive die Ortschaft Neuharlingersiel und Umgebung sowie das EU Vogelschutzgebiet V63 „Ostfriesische Seemarsch zwischen Norden und Esens“ zu nennen. Insbesondere in einem solchen Raum ist die Partizipation der Gemeinde, in Form einer gewerblichen/industriellen Entwicklung um den Multiterminal-Hub, nahezu ausgeschlossen.
Auch die Genehmigungsfähigkeit der zwei 380-kV Leitungen muss stark in Frage gestellt werden, weil hierdurch gleich mehrere EU Vogelschutzgebiete betroffen wären. Hierzu wird u.a. auf das gescheiterte Projekt Emden-Halbemond verwiesen.
Seitens des Landkreises wird die Forderung geäußert, dass dem potentiellen Standort eines MultiterminalHubs und die damit einhergehenden 380-kV-Leitungen einem anderen Suchraum zugewiesen werden. Hierfür wird der Suchraum Etzel (Gemeinde Friedeburg) nahe der Kavernen vorgeschlagen. In diesem Raum gibt es bereits eine gewerbliche Vorprägung und Planungen weitere gewerbliche sowie industrielle Flächen zu entwickeln.
Pettig