| N-ERGIE Netz GmbH | NEP
Stellungnahme der N-ERGIE Netz GmbH
zum ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans Strom
2037/2045, Version 2025
13.01.2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
als Verteilnetzbetreiber im nordbayerischen Raum nutzen wir als N-ERGIE Netz GmbH hiermit
die Gelegenheit zur Stellungnahme zu dem am 10. Dezember 2025 veröffentlichten ersten
Entwurf des Netzentwicklungsplans 2037/2045, Version 2025.
In dem von der N-ERGIE Netz GmbH versorgten Gebiet (etwa 8.000 km²) ist derzeit eine EE-
Leistung von rund 5 GW installiert, davon entfallen ca. 3,8 GW auf Photovoltaikanlagen. Um
den Anforderungen der Energiewende Rechnung zu tragen (Zubau von EE-Anlagen, neue
Verbraucher wie Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur Elektromobilität, Speicher), bauen wir
unsere Stromnetz auf allen Spannungsebenen bedarfsgerecht erheblich aus.
Die Anbindung unseres Hochspannungsnetzes an das Übertragungsnetz muss durch die
Erweiterung bestehender und die Errichtung neuer Netzkuppelstellen substanziell erweitert
werden - um künftig weiterhin EE-Anlagen an das bereits heute hoch ausgelastete Verteilnetz
anschließen zu können, sind Erweiterungen bestehender und der Zubau weiterer Netzkuppelstellen
wesentlich. Daher begrüßen wir sehr, dass im ersten Entwurf des NEP Strom im Netzgebiet der
N-ERGIE der Bedarf für fünf zusätzliche Netzkuppelstellen zwischen Übertragungs- und
Verteilnetz ausgewiesen ist. Diese sind essenziell für die Umsetzung der Energiewende
im Verteilnetz, da nur mit deren Errichtung überschüssiger Strom aus erneuerbaren Energien
aufgenommen und über das vorgelagerte Höchstspannungsnetz in andere Regionen transportiert
werden kann.
Die N-ERGIE Netz legt ihr Verteilnetz darauf aus, die in ihrem Netzgebiet dezentral erzeugte
Energie über die Kuppelstellen in das vorgelagerte Netz transportieren zu können und vertraut
darauf, dass der vorgelagerte ÜNB seine Leitungsnetze ebenfalls so dimensioniert, dass es
die zu erwartenden Energieflüsse bedienen kann.
Heute bereits absehbar ist, dass der Planungsverband der Region 10 (Ingolstadt) erhebliche
Potenzialflächen für Windkraftanlagen für die Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen,
Pfaffenhofen a.d. Ilm sowie die Gemeinden dieser Landkreise und die kreisfreie Stadt
Ingolstadt ausweisen wird. Daraus könnten in Zukunft weitere Bedarfe für den Neubau von
Netzkuppelstellen im Netzgebiet der N-ERGIE Netz entstehen.
Freundliche Grüße
Thomas Bruch
Leiter Strategische Netzentwicklung Strom
zum ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans Strom
2037/2045, Version 2025
13.01.2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
als Verteilnetzbetreiber im nordbayerischen Raum nutzen wir als N-ERGIE Netz GmbH hiermit
die Gelegenheit zur Stellungnahme zu dem am 10. Dezember 2025 veröffentlichten ersten
Entwurf des Netzentwicklungsplans 2037/2045, Version 2025.
In dem von der N-ERGIE Netz GmbH versorgten Gebiet (etwa 8.000 km²) ist derzeit eine EE-
Leistung von rund 5 GW installiert, davon entfallen ca. 3,8 GW auf Photovoltaikanlagen. Um
den Anforderungen der Energiewende Rechnung zu tragen (Zubau von EE-Anlagen, neue
Verbraucher wie Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur Elektromobilität, Speicher), bauen wir
unsere Stromnetz auf allen Spannungsebenen bedarfsgerecht erheblich aus.
Die Anbindung unseres Hochspannungsnetzes an das Übertragungsnetz muss durch die
Erweiterung bestehender und die Errichtung neuer Netzkuppelstellen substanziell erweitert
werden - um künftig weiterhin EE-Anlagen an das bereits heute hoch ausgelastete Verteilnetz
anschließen zu können, sind Erweiterungen bestehender und der Zubau weiterer Netzkuppelstellen
wesentlich. Daher begrüßen wir sehr, dass im ersten Entwurf des NEP Strom im Netzgebiet der
N-ERGIE der Bedarf für fünf zusätzliche Netzkuppelstellen zwischen Übertragungs- und
Verteilnetz ausgewiesen ist. Diese sind essenziell für die Umsetzung der Energiewende
im Verteilnetz, da nur mit deren Errichtung überschüssiger Strom aus erneuerbaren Energien
aufgenommen und über das vorgelagerte Höchstspannungsnetz in andere Regionen transportiert
werden kann.
Die N-ERGIE Netz legt ihr Verteilnetz darauf aus, die in ihrem Netzgebiet dezentral erzeugte
Energie über die Kuppelstellen in das vorgelagerte Netz transportieren zu können und vertraut
darauf, dass der vorgelagerte ÜNB seine Leitungsnetze ebenfalls so dimensioniert, dass es
die zu erwartenden Energieflüsse bedienen kann.
Heute bereits absehbar ist, dass der Planungsverband der Region 10 (Ingolstadt) erhebliche
Potenzialflächen für Windkraftanlagen für die Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen,
Pfaffenhofen a.d. Ilm sowie die Gemeinden dieser Landkreise und die kreisfreie Stadt
Ingolstadt ausweisen wird. Daraus könnten in Zukunft weitere Bedarfe für den Neubau von
Netzkuppelstellen im Netzgebiet der N-ERGIE Netz entstehen.
Freundliche Grüße
Thomas Bruch
Leiter Strategische Netzentwicklung Strom