| Cornelia B. | NEP
Ich kann den o.a. Entwurf nicht mittragen und lege aus nachstehenden Gründen Widerspruch ein:
Eine essentielle Lebensgrundlage stellt die Wasserversorgung dar. Trinkwasser wird auf Langeoog aus einer Süßwasserlinse gewonnen. Im Netzentwicklungsplan ist auch die Querung einer Süßwasserlinse vorgesehen. Auch wenn diese derzeit "nur" als Reserve dient, fällt diese Reserve weg, sollte diese durch die Querung nicht mehr nutzbar sein. Die hierzu durchgeführten Untersuchungen können nicht nachvollzogen werden, da die Rohdaten, die vom örtlichen Wasserversorger bereitgestellt wurden, nicht veröffentlicht wurden. Lediglich die Schlussfolgerungen des mit dem Trassenbau beauftragten Unternehmens wurden öffentlich präsentiert. Hinzu kommt noch , dass aufgrund der veränderten technischen Rahmenbedingungen fraglich ist, ob diese Schlussfolgerungen überhaupt noch Gültigkeit haben können, da die aktuellen Planungen neue Techniken mit größeren und schwereren Kabeln vorsehen. Diese wurden bei den Gutachten noch nicht berücksichtigt.
Zudem rasten nach Auskunft von befragten Ornithologen im Gebiet der geplanten Trassenführung seltene Vogelpopulationen, die durch die Bohrungen gestört und vertrieben würden.
Darüber hinaus wurden keine alternativen Trassenführungen zur Umgehung der Süßwasserlinse durch das Seegatt zwischen Langeoog und Spiekeroog betrachtet. Mir ist keine Aussage bekannt, dass dies technisch nicht möglich ist sondern nur, dass dies unwirtschaftlich sei. Ob in eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung die mögliche Beschädigung der Süßwasserlinse verbunden mit einem erfordelichen Trinkwasseranschluss von Langeoog ans Festland einbezogen wurde, ist nicht bekannt. Auch ist nicht bekannt, wie die schädigenden Auswirkungen auf Flora und Fauna in diesen wirtschaftlichen Betrachtungen bewertet wurden.
Bei einer Trinkwasserversorgung Langeoogs vom Festland aus kommt noch hinzu, dass diese die zunehmende klimabedingte Wasserknappheit weiter verschärfen würde.
Bezüglich der extremen Belastungen für uns Insulaner, unsere Umwelt und Natur möchte ich noch auf die Stellungnahmen zur Fortschreibung des LROP mit dem Änderungsentwurf zum ergänzten Vorranggebiet Kabeltrasse über Langeoog verweisen. Die dort genannten negativen Auswirkungen werden sich bei den Vorhaben laut Netzentwicklungsplan noch erheblich verstärken und das bei unserer Insel im Weltnaturerbe Wattenmeer. Fraglich ist auch, ob dieser Status durch die geplanten Maßnahmen nicht sogar gefährdet ist. Ist dieses bereits abschließend geklärt?
Aus den vorgenannten Gründen bitte ich um Änderung der geplanten Trassenführung durch Langeoog.
Eine essentielle Lebensgrundlage stellt die Wasserversorgung dar. Trinkwasser wird auf Langeoog aus einer Süßwasserlinse gewonnen. Im Netzentwicklungsplan ist auch die Querung einer Süßwasserlinse vorgesehen. Auch wenn diese derzeit "nur" als Reserve dient, fällt diese Reserve weg, sollte diese durch die Querung nicht mehr nutzbar sein. Die hierzu durchgeführten Untersuchungen können nicht nachvollzogen werden, da die Rohdaten, die vom örtlichen Wasserversorger bereitgestellt wurden, nicht veröffentlicht wurden. Lediglich die Schlussfolgerungen des mit dem Trassenbau beauftragten Unternehmens wurden öffentlich präsentiert. Hinzu kommt noch , dass aufgrund der veränderten technischen Rahmenbedingungen fraglich ist, ob diese Schlussfolgerungen überhaupt noch Gültigkeit haben können, da die aktuellen Planungen neue Techniken mit größeren und schwereren Kabeln vorsehen. Diese wurden bei den Gutachten noch nicht berücksichtigt.
Zudem rasten nach Auskunft von befragten Ornithologen im Gebiet der geplanten Trassenführung seltene Vogelpopulationen, die durch die Bohrungen gestört und vertrieben würden.
Darüber hinaus wurden keine alternativen Trassenführungen zur Umgehung der Süßwasserlinse durch das Seegatt zwischen Langeoog und Spiekeroog betrachtet. Mir ist keine Aussage bekannt, dass dies technisch nicht möglich ist sondern nur, dass dies unwirtschaftlich sei. Ob in eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung die mögliche Beschädigung der Süßwasserlinse verbunden mit einem erfordelichen Trinkwasseranschluss von Langeoog ans Festland einbezogen wurde, ist nicht bekannt. Auch ist nicht bekannt, wie die schädigenden Auswirkungen auf Flora und Fauna in diesen wirtschaftlichen Betrachtungen bewertet wurden.
Bei einer Trinkwasserversorgung Langeoogs vom Festland aus kommt noch hinzu, dass diese die zunehmende klimabedingte Wasserknappheit weiter verschärfen würde.
Bezüglich der extremen Belastungen für uns Insulaner, unsere Umwelt und Natur möchte ich noch auf die Stellungnahmen zur Fortschreibung des LROP mit dem Änderungsentwurf zum ergänzten Vorranggebiet Kabeltrasse über Langeoog verweisen. Die dort genannten negativen Auswirkungen werden sich bei den Vorhaben laut Netzentwicklungsplan noch erheblich verstärken und das bei unserer Insel im Weltnaturerbe Wattenmeer. Fraglich ist auch, ob dieser Status durch die geplanten Maßnahmen nicht sogar gefährdet ist. Ist dieses bereits abschließend geklärt?
Aus den vorgenannten Gründen bitte ich um Änderung der geplanten Trassenführung durch Langeoog.