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Konsultation Netzentwicklungsplan 203712045 Zeitlofs, 12.01.2026


Ohne einen nachgewiesenen Bedarf im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes sind die Leitungen P43 sowie DC 42 nicht erforderlich und daher planungsrechtlich abzulehnen!!!



überproportionale Belastung Westunterfrankens

Nach den vorliegenden Planungen wird Westunterfranken überproportional mit lnfrastrukturprojekten der Netzbetreiber belastet.
Laut Prof. Jarass ist die P43 derzeit lediglich zu etwa 16 % ausgelastet, dennoch werden weitere Projekte mit garantierten Renditen geplant. Dies stellt die Notwendigkeit zusätzlicher Trassen grundlegend infrage.
Das im Grundgesetz verankerte Gleichheitsprinzip wird damit missachtet.


Klimaziele, Umwelt und regionale Besonderheiten

Nach EU-Recht haben der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie die Einhaltung der Klimaziele Vorrang. In Westunterfranken sind diese Ziele jedoch durch die zusätzliche Wärmeentwicklung der 525-kV- und 380-kV-Trassen in Verbindung mit den geringen Niederschlägen kaum noch erreichbar.
Die Region liegt auf der sogenannten fränkischen Trockenplatte, die besonders das nördliche und westliche Unterfranken betrifft. Die zusätzlichen Belastungen wirken sich negativ auf den Mensch. Tier und Natur aus.

Es ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung/Artenschutzprüfung durchführen -
Zerstörung von rekultuvierter Natur - Bodenerosion/Steilhanglage.
Soziale und wirtschaftliche Folgen
Entlang der Trassen kommt es zu massiven Wertverlusten von Immobilien und Grundstücken sowie teilweise zu Zwangsenteignungen. Dadurch wird die Altersvorsorge hunderttausender Familien erheblich gefährdet und das Risiko von Altersarmut deutlich erhöht.

Dies führt langfristig zu steigenden Kosten im Sozial- und Transfersystem. Zudem werden die Entwicklungschancen zumindest der nächsten Generation massiv eingeschränkt. Das Recht auf Entwicklung ist ein unveräußerliches Menschenrecht und grundgesetzlich geschützt.


Kosten und Finanzierungsfragen
Angesichts der angespannten Haushaltslage Deutschlands ist eine stringente Finanzplanung zwingend erforderlich. Für dieses Vorhaben existiert jedoch keine transparente Kosten-Nutzen­ Analyse.

Die Baukosten werden vollständig über Netzentgelte auf die Stromverbraucher umgelegt. Für die Vorhabenträger entsteht damit faktisch ein Freibrief zur Kostensteigerung, ohne wirtschaftliche Eigenverantwortung.

Alternativen zur Versorgungssicherheit
Durch den konsequenten Ausbau dezentraler erneuerbarer Energien, die Beschleunigung von Speichertechnologien sowie die Nutzung der durch den Atomausstieg freiwerdenden Leitungsnetze kann die Versorgungssicherheit in allen Regionen Deutschlands gewährleistet werden.
Die Förderung von:
Speichertechnologien, Solar- und Windenergie, Biogasanlagen, Blockheizkraftwerken,
schnell regelbaren Gaskraftwerken
sowie die konsequente Ausschöpfung von Energieeffizienzpotenzialen reduzieren den Bedarf an neuen Übertragungsleitungen erheblich.

Ertüchtigung der Verteilernetze ist ratsam, teilweise Stand 1950.

Bewertung des Netzausbaus und des NOVA-Prinzips
Im Zeichen der Energiewende, die überwiegend dezentral im Verteilnetz stattfindet, ist eine Hochrüstung von Wechselstromtrassen auf 380 kV nicht mehr zeitgemäß- auch wenn sie für Übertragungsnetzbetreiber als „Stand der Technik" gilt.
Gesundheitliche Risiken elektromagnetischer Felder sind bekannt, jedoch nicht ausreichend erforscht. Die Wertverluste von Immobilien, hohe Kosten, Naturzerstörung und massive Landschaftsbeeinträchtigungen wären die Folge. Rückgang des Tourismus
Wir fordern daher:
die Nutzung bestehender Trassen mit moderner Technik (z.B. Monitoring), den Verzicht auf Spannungserhöhungen,
die Verlegung von Leitungen aus Siedlungsbereichen unter Einhaltung der Abstandsregeln.

Das NOVA-Prinzip wird durch die aktuelle Renditefestlegung der Bundesnetzagentur ad absurdum geführt: Neubauten werden höher vergütet als Optimierung oder Verstärkung bestehender Leitungen. Dies schafft falsche Anreize und begünstigt unnötigen Neubau.

Sicherheit und Verwundbarkeit der Infrastruktur

Energieinfrastruktur muss nicht nur ausfallsicher, sondern auch stör- und angriffssicher geplant werden. Der internationale Begriff der „Vulnerability" macht deutlich, dass auch gezielte Störungen - gegebenenfalls gewaltsamer Art - berücksichtigt werden müssen.

Eine Bündelung von Gasleitung und 2 Stromleitungen ist hier sicherlich nicht geeignet.

Hier sind vom Bund Bevölkerungsschutz und Katastrophenschutzmaßnahmen ausführen.


Kosten, Recht und Gesundheit
Als Ausgleich für überspanntes Gemeindegebiet sind lediglich 40.000 Euro pro Kilometer Trasse vorgesehen. Die tatsächlichen Schäden an Immobilien, Grundstücken, Natur und Lebensqualität sind jedoch um ein Vielfaches höher.

Fehlende gesundheitliche Langzeitstudien machen Anwohner faktisch zu „Versuchspersonen". Grundstücke verlieren drastisch an Wert oder werden unverkäuflich- eine Entwicklung, die bereits heute beobachtet werden kann. Eine angemessene Entschädigung für betroffene Bürger ist nicht vorgesehen.

• Zuzug junger Familien wird verhindert,
• Tourismus und Erholungswert gehen verloren,
• landwirtschaftliche Nutzung wird eingeschränkt.

Die betroffenen Menschen werden in unzumutbarer Weise benachteiligt. Der Bau weiterer Gleich­ und Wechselstromtrassen ist daher insgesamt abzulehnen.


Regionsspezifische Details:
Auf der einen Seite wird die DC 42 Gleichstromleitung 525 KV als Erdverkabelung geplant über die Gemarkung Zeitlots - Pferdeparadies Grieshof Zeitlots, was technisch nicht machbar ist. Da hier in die eigene Wasserversorgung - Brunnen dieses Pferdehofes eingegriffen wird und dies für das Pferdeparadies das wirtschaftliche/technische aus bedeutet.

Außerdem sprechen sich doch alle Übertragungsnetzbetreiber in einem Positionspapier dafür aus - Stromnetzausbau kostengünstig realisieren - Freileitungen statt Erdkabel ohne Hybridlösung.

Soll hier die Bevölkerung durch strategisches umswitchen von Erdkabel auf Freileitung getäuscht werden, damit kein potentieller Widerstand entsteht.

Drucksache 285/24
Nach Berechnungen der drei Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz GmbH, Tennet GmbH und TransnetBW GmbH könnten bei einer Ausführung der HGÜ­ Verbindungen DC 40, DC 41 und DC 42 als Freileitung statt als Erdkabel bis zu 20 Mrd. Euro eingespart werden. Auf diese Kostenersparnis kann in Anbetracht der angespannten Haushaltslage des Bundes und Länder und der im internationalen Vergleich hohen Stromkosten in Deutschland nicht verzichtet werden. Freileitungen bieten neben den deutlich geringeren Kosten auch weitere Vorteile gegenüber Erdkabeln. Sie können schneller errichtet werden, verursachen einen deutlich geringeren Eingriff in den Boden und weisen Vorteile beim späteren Betrieb auf.
Bezüglich der lokalen Akzeptanz besteht teils durchaus Konfliktpotenzial, die hohen Energiepreise im Rahmen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine haben die Bürgerinnen und Bürger jedoch sensibilisiert für die grundlegende Bedeutung einer praktikablen Umsetzung der Energiewende-

Laut Open Grid Gasnetzbetreiber ist neben der Gasleitung eine Stromerdverkabelung nicht möglich auf Grund von Korrosionsgründen am Gasnetz.

Zwei Freileitungen im Osten DC 42 525 KV Gleichstromleitung und im Westen P 43 Wechselstromleitung 380 KV vom Orteingang Zeitlofs sind aus umwelttechnischen Gesichtspunkten eine Überbündelung der Region.

Da selbst bei der Freileitung P 43 neben der Gastrasse bis dato Bundesnetzagentur noch Netzbetreiber Tennet nicht sich über Maßnahmen bei Blitzeinschlag/Feuerausbruch, Sabotage geäußerst haben bzw. keine technische Vorsichtsmaßnahmen für Bevölkerungs-, Katastrophenschutzmaßnahmen getroffen wurden bzw. in der Planung eingeflossen sind. Hier gelten besondere Anforderungen für evtl. Blitzeinschläge/Angriff auf gebündelte Infrastruktur - kontrolliertes Abbrennen von Gas, Besprengelung der Häuser (Häuser Abstand teilweise 80 m neben der Gastrasse) mit Wasser. 33 km neben einer Gasleitung eine Freileitung!!!

Auf Grund der geopolitischen Lage (strategische Kriegsführung) ist
eine Bündelung von Versorgungsleitungen (Gasleitung, Wechselstromleitung und HGÜ-Leitungen zu bündeln) abzuraten.
Sollte die P43 sowie DC 42 zur Ausführung kommen, fordern wir
eine Aufrüstung geländegängige, wasserführende Fahrzeuge sowie Berufsfeuerwehr liegen in der Zuständigkeit vom Bund. Hier sind alle Orte mit technisch hochwertigen geländegängigen wasserführenden Autos sowie Bau von neuen Feuerwehrhäusern einschl. neue Hochbehälter sowie
Ausbau des Wassernetzes mit genügend Wasserdruck mit Rohren mit dementspreche_nden Durchmesser zu bauen. Es sind ausreichend Hydranten zu bauen. Bau von Rückhaltebecken bzw. künstliche Seen

Wir fordern Ausgleich für Naturzerstörung für unsere Region:

https:llwww.br.de/nachrichten/bayern/ausgleich-fuer-naturzerstoerung-tennet-finanziert­ waldumbau.Vlb12DI


Ausgleich für Naturzerstörung: Tennet finanziert Waldumbau


Da bei der Antragskonferenz 22.10.24 Seite 22 -24 wurde eine Aussage von mir nicht protokolliert - wenn Feuer ausbricht, brennen wir ab wie Platz!!!


https://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/nach-grossbrand-in-rhoen-gemeinde-geroda-ein-dorf-haelt-nach-der-katastrophe-zusammen-art-10880969
Dies war im August 2022 auf Grund eines Funkenflugs!!!


Nicht gesichert ist hingegen die Stromversorgung in Deutschland bei weitgehendem Umbau der deutschen Stromerzeugung durch volatile Energiequellen wie Wind und Sonne. Es stehen keine ausreichenden Reservekraftwerke oder Stromspeicher zur Verfügung, die in Zeiten der
„Dunkelflaute" für eine gesicherte Stromversorgung und Netzstabilität sorgen könnten.

Bei einer Kappung bzw. Speicherung der Einspeisespitzen für Wind- und Sonnenstrom bei Stromerzeugung, die tageszeitlich größerer als der Stromverbrauch ist, müßte der Überschuss nicht mehr in solch hohem Maß über die Landesgrenzen exportiert werden und somit auch nicht die dortigen Netze destabilisiert werden.

Aufgrund der Anwendung des Netzbeschleunigungsgesetzes das Artenschutzrecht nicht mehr angewandt wird. Dies ist insbesondere deshalb fatal, da eine Trasse gewählt werden soll, die mit starken Eingriffen in Natur und Landschaft einhergeht.

Zeitung für kommunale Wirtschaft
11.11.2025

https://www.zfk.de/energie/strom/energiewende-kosten-erdkabel-freileitung-netzausbau-kabel-nkt
"Erdkabel sind kein Kostentreiber - Sie sind die Zukunft des Netzausbaus"
Die großen Stromleitungen von Norden nach Süden kosten viel Geld. Besonders in der Kritik: Erdkabel. Doch diese Darstellung ist zu kurz gesprungen, meint ein Experte aus der Kabelbranche.
Die Branche ist gespalten - doch für Anders Jensen, Geschäftsführer beim dänischen Kabelspezialisten NKT und Vorsitzender des Fachverbands Kabel und Drähte, steht fest: Eine Abkehr vom Erdkabelkurs wäre ein Fehler mit drastischen Folgen.

"Die Aussage, dass Kabellösungen grundsätzlich teurer seien, ist eine verkürzte Betrachtung", sagt Jensen im Gespräch mit der ZfK. "Schon 2015 war klar, dass Erdkabel höhere Anfangsinvestitionen verursachen. Aber über den gesamten Lebenszyklus betrachtet - inklusive Betrieb, Wartung, Verlusten und gesellschaftlicher Akzeptanz - ist die Bilanz ausgeglichen." Diese zusätzlichen Faktoren, so der Manager, würden in den derzeit kursierenden Berechnungen zu den Einsparpotenzialen von Freileitungen jedoch ausgeblendet. "Mit Scheuklappen plant man keinen Netzausbau", warnt er.

"Veränderungen jetzt würden Milliarden kosten"
Während Freileitungen regelmäßig gewartet, Schneisen freigehalten und Masten kontrolliert werden müssen, gelten Erdkabel als nahezu wartungsfrei. Zudem liegen die Übertragungsverluste laut Jensen bei Gleichstromverbindungen rund drei Prozentpunkte niedriger als bei Freileitungen. "Das klingt wenig, ist aber bei mehreren Gigawatt Leistung ein enormer Unterschied", so der Geschäftsführer des dänischen Kabelherstellers.
Dennoch fordern einige Politiker, angesichts steigender Strompreise und knapper Haushaltsmittel den Netzausbau zu ''verschlanken". Aus Sicht von Jensen wäre das fatal. "Wir reden über ein Jahrhundertprojekt, dessen Planungen auf Jahrzehnte ausgelegt sind. Wer jetzt den Kurs ändert, riskiert mindestens fünf Jahre Verzögerung - und Milliardenkosten", warnt er.

Sinkende Strompreise durch große Trassen
Das bestätigt auch der jüngste Energiewende-Monitoringbericht, den Wirtschaftsministerin Reiche vorgestellt hat: Dort gelten Planungs- und Genehmigungsverfahren als größte Bremse der Transformation. Reiche kündigte an, Effizienz und Kosten stärker in den Blick zu nehmen - doch Jensen mahnt zur Vorsicht: "Wenn man die Priorität von Erdkabeln jetzt infrage stellt, verlieren wir nicht nur Zeit, sondern auch Vertrauen der Bevölkerung. Akzeptanz ist kein 'Nice­ to-have', sondern ein harter Kostenfaktor - und der Schlüssel zur Beschleunigung."
Tatsächlich sprechen Umfragen eine deutliche Sprache: Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung lehnen neue Freileitungen in ihrer Umgebung ab. "Mit Erdkabeln haben wir die Menschen hinter der Energiewende", betont Jensen. "Wenn die Akzeptanz da ist, laufen Genehmigungen schneller - das ist am Ende auch ökonomisch sinnvoll. Wer heute an den Erdkabeln spart, zahlt morgen doppelt."


Der norddeutsche Netzbetreiber Tennet hat in den vergangenen Jahren bereits stark auf Erdkabel gesetzt, insbesondere bei den Großprojekten Südlink und Südostlink. Diese sollen bis 2027 weitgehend in Betrieb gehen. Jensen sieht darin einen Wendepunkt: "Wenn die großen Gleichstromtrassen laufen, sinken die Netzentgelte spürbar - und mit ihnen die Strompreise. Dann wird man sehen, dass sich der Aufwand gelohnt hat."
Mischlösungen gefährden Netzstabilität
Neben der wirtschaftlichen Betrachtung nennt Jensen technische und sicherheitspolitische Gründe für Erdkabel: "Mischlösungen aus Freileitungen und Erdkabeln führen zu Stabilitätsproblemen - Stichwort 'Nähmaschine-Effekt'. Für die Netzführung sind homogene Systeme günstiger und stabiler."
Zudem gewinne die physische Sicherheit an Bedeutung. Nach mehreren Sabotageakten auf Energieinfrastruktur in Europa sei die Verwundbarkeit der Freileitungen offensichtlich. "Erdkabel sind deutlich weniger angreifbar. Das ist ein Sicherheitsfaktor, der bisher in keiner volkswirtschaftlichen Rechnung vorkommt."
Wie Jensen weiter betont, sei der Netzausbau ohne Digitalisierung kaum zu bewältigen. "Wir brauchen intelligente Netze, die Energieflüsse in Echtzeit überwachen und steuern. Künstliche Intelligenz wird hier ein zentraler Faktor." NKT investiere bereits in Sensorik und Datenanalyse, um den Netzbetreibern präzisere Informationen über Last, Temperatur und Betriebssicherheit zu liefern.

Auch die Resilienz der Lieferketten gewinne an Bedeutung. "Erdkabeltechnologie wird in Europa entwickelt und gefertigt- mit belastbaren, planbaren Lieferketten", sagt Jensen. "Freileitungskomponenten hingegen kommen häufig aus Asien. Wer beim Netzausbau nur auf den kurzfristigen Preis schaut, riskiert neue Abhängigkeiten - bei der vielleicht kritischsten Infrastruktur unserer Zeit. Es geht darum, Wertschöpfung und Versorgungssicherheit in Europa zu halten."

Kabelindustrie hat Milliarden investiert

Was der Kabelexperte in der aktuellen Debatte vermisst, ist vor allem politische Kontinuität. "Jede neue Regierung stellt wieder Grundsatzfragen. Das ist gefährlich, weil diese Projekte Jahrzehnte dauern und Milliardeninvestitionen durch Industrie erfordern. Wenn wir alle paar Jahre die Richtung ändern, verlieren wir nicht nur Zeit und Milliarden - sondern auch das Vertrauen der Menschen, die diesen Wandel mittragen sollen."


Damit steht er nicht allein. Auch Niedersachsens Energieminister Olaf Lies hatte zuletzt im ZfK-lnterview betont, die Energiewende brauche "keinen Neustart, sondern Verlässlichkeit und klare Zuständigkeiten". Jensen formuliert es ähnlich: "Die deutsche Kabelindustrie hat Milliarden investiert, um diese Technologie zu ermöglichen. Jetzt ist es an der Politik, diesen Weg konsequent weiterzugehen."


Die Einflussnahme auf die Umwelt im Zusammenhang mit dem Netzentwicklungsplan (NEP) und der Hochspannungs­ Gleichstromübertragung (HGÜ), wie in deinem Fall mit der DC 42, ist ein wichtiges Thema. Beim Ausbau von Stromnetzen, insbesondere bei der Einführung neuer Technologien wie HGÜ, gibt es verschiedene Aspekte, die die Umwelt betreffen können. Hier sind einige der wichtigsten Faktoren:
1. Flächenverbrauch und Landschaftsveränderungen
• Erdverkabelung: Bei der Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) gibt es eine zunehmende Nutzung von Erdkabeln statt Freileitungen. Zwar benötigen Erdkabel oft weniger Platz als Freileitungen, aber die Verlegung kann größere Flächen beanspruchen und die Landschaft verändern. Der Eingriff in die Natur muss durch Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) genau abgewogen werden.
• Freileitungen: Diese können große Eingriffe in die Landschaft und die Flora und Fauna bedeuten, insbesondere bei der Übertragung über weite Strecken. Sie beeinflussen nicht nur die Optik von Landschaften, sondern auch die Lebensräume von Tieren.
2. Emissionen und C02-Bilanz
• Kohlendioxid (C02): Der Ausbau von Hochspannungsleitungen, speziell von HGÜ-Strecken, könnte langfristig eine positive C02-Bilanz bieten, da HGÜ dazu beiträgt, den Strom effizienter zu transportieren, vor allem über lange Distanzen. Dadurch könnte der C02-Ausstoß verringert werden, da weniger Strom verloren geht und erneuerbare Energien besser ins Netz integriert werden können.
• Bau- und Betriebsemissionen: Der Bau neuer Infrastruktur kann jedoch anfänglich Emissionen verursachen, etwa durch den Einsatz von Maschinen, Materialien und Energie.
3. Einflüsse auf Tierwelt und Ökosysteme
• Vögel und Tiere: Besonders bei Freileitungen stellt sich die Gefahr für Vögel, die mit den Leitungen kollidieren können. Auch der Bau von Umspannwerken und Leitungen kann den Lebensraum von Tieren beeinträchtigen, indem Flächen für Bauarbeiten genutzt werden.
• Elektrische Felder: Der Betrieb von HGÜ-Leitungen und Umspannwerken erzeugt elektromagnetische Felder, die potenziell Einfluss auf die Tierwelt (wie Vögel oder Insekten) haben können. Die genauen Auswirkungen auf die Umwelt sind noch nicht vollständig erforscht, aber es gibt Studien, die auf mögliche Störungen hinweisen.

4. Wasserschutz und Bodenqualität
• Bodenverschmutzung: Bei Bauarbeiten, insbesondere in empfindlichen Gebieten, kann es zu Bodenverschmutzung kommen. Dies kann durch den Einsatz von Baustellenmaschinen, Chemikalien oder Ölen entstehen. Zudem können Tiefbauarbeiten zur Verlegung von Erdkabeln den Boden langfristig beeinträchtigen.
• Wasserversorgung: Falls die Leitungen durch Gebirgslagen oder in der Nähe von Gewässern verlegt werden, könnten Auswirkungen auf die Wasserversorgung und -qualität nicht ausgeschlossen werden. Die Unterschreitung von Gewässern durch Leitungen muss besonders umweltschonend geplant werden.
5. Wiederherstellung der Umwelt
• Renaturierung und Ausgleichsmaßnahmen: Um negative Umweltauswirkungen zu minimieren, müssen Unternehmen, die neue Netzinfrastrukturen bauen, in vielen Fällen ausgleichende Maßnahmen durchführen. Dazu gehören Renaturierungsprojekte, das Pflanzen von Bäumen oder die Schaffung neuer Lebensräume für bedrohte Tierarten. Diese Maßnahmen können den ökologischen Fußabdruck des Projekts verringern.
6. Nutzung erneuerbarer Energien
• Die Verknüpfung von HGÜ-Netzen mit der Erzeugung von erneuerbaren Energien (Wind, Sonne) kann langfristig eine positive Umweltbilanz erzeugen. Der Ausbau solcher Netze macht es möglich, dass erneuerbare Energien effizient über größere Entfernungen verteilt werden, wodurch weniger fossile Brennstoffe benötigt werden und der C02-Ausstoß sinkt.


Fazit:
Der Netzentwicklungsplan, insbesondere mit der DC 42 und HGÜ-Technologien, hat sowohl potenziell positive als auch negative Auswirkungen auf die Umwelt. langfristig ist das Ziel, den Umweltschaden durch eine effizientere Nutzung von Energie und erneuerbaren Quellen zu minimieren. Dennoch müssen die ökologischen Auswirkungen des Netzausbaus sorgfältig untersucht und durch entsprechende Schutzmaßnahmen ausgeglichen werden.


Bei der P43 wird sogar ein Trassenverlauf von über 40 km mehr in Kauf genommen zur Alternative, wo bleibt hier die Kosten-Nutzen-Rechnung. Mehr Umweltzerstörung durch mehr Abholzung von Wäldern und auf der anderen Seite wird um C02 Einsparung geschrien und die Bevölkerung mit Abgaben belastet.
Der Projektatlas der Netzbetreiber zeigt die Dramatik der Planung: Trassen verlaufen bis auf 80 Meter an Wohnbebauung heran, Betriebe werden überspannt, Wälder auf breiten Schneisen gerodet.
Es ist an der Zeit, dass auch andere Regionen ihren Beitrag leisten. Westunterfranken kann und darf nicht weitere massive Eingriffe in Natur, Gesundheit und Lebensraum hinnehmen.
Schlussfolgerung

Aufgrund:

Fehlender Bevölkerungsschutzes sowie Katastrophenschutzes neben der Gasleitung,
ohne Kosten-Nutzen-Analyse,

des fehlenden Bedarfsnachweises,
der unzureichenden Alternativenprüfung,

der unverhältnismäßigen Belastung der Region,

der Verletzung verfassungsrechtlicher Grundsätze,

der fehlenden Wirtschaftlichkeit,
sowie ungeklärter Gesundheits- und Sicherheitsrisiken

Rückgang des Strombedarfs durch politisch gewollte Deindustrialisierung

ist die Planung der Wechselstromleitung P43 sowie die Gleichstromleitung DC42 rechtlich, fachlich und gesellschaftlich nicht zu rechtfertigen und daher abzulehnen!

Mit freundlichen Grüßen
BI Pro Sinntal
Vorsitzende
Elke Müller