NEP 2035 (2021)

Netzentwicklungsplan 2035 (2021)

Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) haben am 10. Januar 2020 den Szenariorahmenentwurf zum Netzentwicklungsplan (NEP) 2035 (2021) an die Bundesnetzagentur (BNetzA) übergeben. Diese hat den Szenariorahmenentwurf am 17. Januar veröffentlicht und zur öffentlichen Konsultation gestellt. Die BNetzA hat am 26. Juni 2020 den Szenariorahmen für den kommenden Netzentwicklungsplan (NEP) Strom 2035, Version 2021 genehmigt und veröffentlicht. Die darin fixierten Annahmen sind die verbindliche Grundlage der Markt- und Netzberechnungen der ÜNB für den Netzentwicklungsplan 2035 (2021).

Am 29. Januar 2021 haben die ÜNB den ersten Entwurf des NEP 2035 (2021) veröffentlicht.

Zahlen, Daten, Fakten

In der Kurzbroschüre „Zahlen, Daten, Fakten“ finden Sie die wesentlichen Ergebnisse zum ersten Entwurf des NEP 2035 (2021) in kompakter Form.

Nach der Genehmigung des Szenariorahmens 2035 (2021) durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) am 26. Juni 2020 haben die ÜNB auf dessen Basis den ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans Strom 2035, Version 2021, erarbeitet.

Am 29. Januar 2021 haben die ÜNB den ersten Entwurf des NEP 2035 (2021) veröffentlicht. Die öffentliche Konsultation findet zwischen dem 29. Januar und dem 5. März 2021 statt.

NEP 2035 (2021), 1. Entwurf

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber zeigen mit diesem ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans 2035, Version 2021, den benötigten Netzausbau für die nächsten Jahre auf. Der NEP-Bericht beschreibt keine konkreten Trassenverläufe von Übertragungsleitungen, sondern er dokumentiert den notwendigen Übertragungsbedarf zwischen Netzknoten. Das heißt, es werden Anfangs- und Endpunkte von zukünftigen Leitungsverbindungen definiert sowie konkrete Empfehlungen für den Aus- und Neubau der Übertragungsnetze an Land und auf See in Deutschland gemäß den Detailanforderungen im § 12 EnWG gegeben.

Die weiterführenden Materialien zum NEP finden Sie unter:

Der Szenariorahmenentwurf sieht in allen Szenarien einen im Vergleich zu heute steigenden Stromverbrauch vor. Dieser ergibt sich aus der zunehmenden Elektrifizierung im Wärme- und Verkehrssektor und aus dem zu erwartenden Einstieg in Power-to-X-Technologien. Auch Dekarbonisierungsmaßnahmen im Industriesektor und der durch die Digitalisierung bedingte Mehrbedarf an IT-Rechenleistungen tragen dazu bei. Zudem werden in allen Szenarien sowohl der Kernenergieausstieg bis Ende 2022 als auch der Kohleausstieg bis spätestens 2038 berücksichtigt. Zwei Szenarien sehen auch schon für das Jahr 2035 einen abgeschlossenen Kohleausstieg vor.

Als zentrale Faktoren zur Beeinflussung des Netzentwicklungsbedarfs haben die ÜNB die zukünftige regionale Verteilung von Stromerzeugern und -verbrauchern und das Einsatzverhalten von Stromverbrauchern identifiziert. Aus diesem Grund werden erstmalig die Szenarien anhand der Dimensionen Grad der Netzorientierung und Grad der Sektorenkopplung/Elektrifizierung ausdifferenziert.